An einem verschneiten Januar Samstag 2017 war es endlich soweit, die, für manche Pfadis (13 bis 16- jährige Jugendliche) schon längst überfällige Roverübergabe (älteste Altersstufe), würde an diesem kalten Wintertag stattfinden. Um 14 Uhr begann es, zunächst wurden wir in zwei 6er Gruppen aufgeteilt. Anschließend sollten wir, wie es typisch war für die ersten paar Tage im neuen Jahr, von Haus zu Haus gehen und ein Liedchen vorsingen. Kurz gesagt wir waren Sternsinger.
Um diese Rolle auch realistisch darzustellen wurde ein Drittel von uns schwarz im Gesicht angemalt, ganz traditionell mit angebrannten Korken. Das zweite Merkmal der Sternsinger war der auf eine Stange gesetzte Stern. Also hieß es nun noch ein bisschen Bastelarbeit zu leisten und einen Stern aus Holz auszusägen um ihn anschließend an einer Zeltstange zu befestigen. Schadenfroh über den Schnee schickten uns die alten „Rover“, um nicht Leiter zu sagen, los.
Uns wurde ein Satellitenbild mitgegeben, das einen Ausschnitt von Neuhausen zeigte, indem ein Haus rot eingekreist war. Dieses Haus mussten wir finden und mit unseren Singkünsten die Einwohner betören/verstören. In jedem Haus sollte uns noch etwas mitgegeben werden, weswegen wir auch mit einem großen Rucksack ausgestattet waren. Die Waren stellten sich als Zeltplanen und auch ein paar Zeltstangen heraus, allgemein nicht leicht zu tragen besonders, wenn man nicht genügend Rucksäcke dabeihat. Jedoch meisterten wir diese Schwierigkeit mit viel Einfallsreichtum und Kreativität. Die Lieder die vorgesungen wurden entstammten dem jahrelang am Lagerfeuer geprobten Repertoire. Es wurde von Moskau bis zum Pfadfinderlied alles gesungen was einem so einfällt, mit Erfolg, wie ich bemerken muss. Wir bekamen sogar Tee gegen die Kälte und den unregelmäßigen Schneefall. Als wir nun alle schwer bepackt auf das letzte Satellitenbild, eines rot eingekringelten Hauses warteten, wurde schon darüber spekuliert ob es nun zum Lagerplatz hochging. Und unsere Vermutungen wurden bestätigt. Also marschierten wir tapferen, angehenden Rover zum Lagerplatz, den Kräften der Natur trotzend entgegen.
Angekommen wurde uns die finale Aufgabe offenbart. Aus den Zeltplanen und Stangen sollte es vollbracht werden eine halbwegs bewohnbare Jurte aufzubauen. Zunächst sah der Wettkampf besser für die zuerst eingetroffene Gruppe aus, denn sie hatten schon das ganze Dach zusammen geknüpft während die frisch eingetroffen Pfadis noch nicht einmalig über genügend dreieckige Planen verfügten. Jedoch schaffte es die Gruppe mit viel Kreativität ein halbes Zelt zu errichten, das sogar ganz passabel aussah. Die andere Gruppe derweil brauchte viel länger und ihr Zelt war auch niedriger so, dass die Streitfrage aufkam, ob man sich darin überhaupt umziehen könnte. Wie dem auch sei wir hatten es beide geschafft ein, in unseren Augen, wunderschönes Zelt zu errichten und damit wären wir nun vollständig übergeben zu den Rovern. Den Abend ließen wir nun am wärmenden Lagerfeuer ausklingen, mit ein paar Tassen Chai, gegrillten Würstchen und guter Gesellschaft plauderten wir munter bis in die Nacht hinein.

Maya S.

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Valentin

Martinsgansverkauf 2026

Liebe Bürger:innen von Neuhausen, die Pfadfinder bieten dieses Jahr wieder Martinsgänse aus Hefeteig an, allerdings müssen diese vorbestellt werden. Die Gänse können am 11.11.2026 bei gutem Wetter zwischen 17:45 und 19 Uhr auf dem Schlossplatz und bei schlechtem Wetter vor der katholischen Kirche abgeholt werden. Der Preis pro Gans beträgt 3,80 €,die Bezahlung erfolgt hierbei bar bei Abholung. Wenn Sie eine Gans bestellen wollen, tragen Sie sich bitte bis spätestens 02.11.2026 in folgendes Bestellformular ein: https://dpsg-neuhausen.de/scoutpress/martinsgansbestellung. Sollten Sie über keinen Zugang zum Internet verfügen, so können Sie die Gänse auch telefonisch über das Pfarrbüro (Tel. 95200) bestellen. Mit dem Erlös unterstützen wir in diesem Jahr die Fildertafel. Liebe Grüße Die

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Alina

Stammeswochenende 23.01 – 25.01.2026

Wir haben uns alle um 16:40 Uhr am Kapla getroffen. Von dort aus sind wir in Gruppen zum Schloss Ebersberg gefahren. Unser Motto war „Piraten“. Als wir ankamen haben wir uns erstmal von unseren Eltern verabschiedet und haben uns im großen Saal des Schlosses getroffen. Im Saal haben wir unsere Zimmereinteilung bekommen. Wir haben die Betten zugeteilt und unsere Sachen ausgepackt. Als wir alle fertig waren, hat Mirjam und ihre Küchencrew für uns gekocht. Es gab jeden Abend ein 3–Gänge Menü. Wir wurden jeden Morgen um 07:30 Uhr mit lauter Musik geweckt. Am Mittag gab es unterschiedliche Workshops z.B. Nass filzen, Bogenschießen oder Piratenschlüsselanhänger basteln. An den Nachmittagen gab es

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