Das verrückte Lagerjahr – Stammeslager 2024

Am Sonntag, dem 28.7., starteten wir mit rund 70 Pfadfinderinnen und Pfadfindern zum diesjährigen Stammeslager in ein verrücktes Lagerjahr. Nach einer ca. 2 ½stündigen Busfahrt wurden wir freudig vom Vortrupp begrüßt, der bereits einen Tag früher das Lager angetreten hatte, um z. B. das Küchenzelt aufzubauen. Zum ersten Mal durften wir unseren Zeltplatz in Waldhambach (Pfalz) sehen, der nun für 10 Tage unser zu Hause sein sollte. Nach dem Zeltaufbau lernten wir auch schon das Motto des Tages kennen, welches dank unserer beiden Geburtstagskinder, Geburtstag hieß. Den restlichen Tag verbrachten wir also mit Geburtstagsspielen, Kuchen und dem Bauen eines Schuhregals. Mit einer Pasta-Party und einer Lagerfeuerrunde ließen wir unseren 1. Tag ausklingen.

 

Am Montag wachten wir mit mysteriösen Zetteln in den Schuhen auf, auf denen stand: Hilfe, die Geschenkfabrik wurde zerstört. Bitte helft mir sie wieder aufzubauen. Euer Nikolaus

Dies passte zum Tagesmotto: Nikolaus/Weihnachten. Um dem Nikolaus zu helfen, bauten wir in einem lustigen Geländespiel seine Geschenkfabrik wieder auf. Danach fällten wir uns schöne Weihnachtbäume und schmückten diese. An der Lagerfeuerrunde kam nun auch der Nikolaus persönlich, verkündete die Gewinner des Geländespieles und wir sangen Weihnachtslieder mit ihm.

 

Johanni lautete das Motto des 3. Tages. Zunächst fanden wir aber am Morgen noch Nikolausgeschenke in unseren Schuhen.  Dann kreierte eine Gruppe den coolen Lagersong und es wurde fleißig Holz gesammelt. Gleichzeitig liefen auch Versprechensvorbereitungen und ein buntes Lagerbanner wurde gestaltet. Am Abend gab es dann endlich unser riesiges Johannifeuer und wir feierten unseren tollen bunten Abend.

 

Am Mittwoch war Stufentag. Aufgrund der Wettervorhersage wurde der Hajk der Pfadi- und Jufistufe abgesagt.  Beide Gruppen machten jeweils eine Tageswanderung und kochten unterwegs mit dem Trangia. Die Wölflinge spielten lustige Wasserspiele und die Rover brachen zu ihrem Hajk auf. Am Abend machten mehrere in der Pfadistufe ihr feierliches Versprechen und bekamen ihr langersehntes grünes Halstuch.

 

Am 5. Tag setzten die Rover ihren Hajk fort und wurden bei ihrer Rückkehr mit tosendem Applaus begrüßt. Sie hatten die Nacht in einer Schutzhütte verbracht. Die restlichen Stufen hatten an diesem Tag freies Programm. Später setzte Starkregen ein und alle mussten beim Gräben ziehen helfen (zumindest so viele wie es Schaufeln und Spaten gab).

 

Am Freitag ging es nach einem delikaten Frühstück auch schon los auf unseren ganztägigen Ausflug ins Freibad. Passend zum Motto Sommertag hatten wir im Freibad viel Sonne und sehr viel Spaß.

 

1. Mai/Vatertag lautete das Motto am Samstag. Doch wetterbedingt mussten wir leider unsere Tageswanderung verschieben. Stattdessen versuchten wir in Gruppen bei einem Geländespiel möglichst viele Punkte zu erzielen. Danach durften wir uns eine Belohnung aussuchen und alle bekamen ein Eis. Mit der allabendlichen Lagerfeuerrunde, an der es nun auch auf Feuer gemachtes Popcorn und Waffeln gab, sagten wir dem Tag gute Nacht.

 

Die verschobene Tageswanderung wurde ein Tag später an St. Martin nachgeholt. Den Erwartungen der Leiter zum Trotz kamen wir sehr schnell, aber erschöpft an der Madenburg an. Gleich darauf durften wir die Madenburg erkunden, machten ein Gruppenfoto und stärkten uns mit einem Vesper. Der Rückweg durch den Pfälzer Wald war sehr schön und fiel allen viel leichter.

 

Am Montag starteten wir den Tag mit einer Reflexion des Lagers und einer Ostereiersuche, da das Tagesmotto Ostern lautete. Nachmittags fanden diverse Lagerhochzeiten statt und nach dem mittäglichen Vesper ging es auch schon los mit dem Teilabbau, deshalb durften viele in dieser Nacht draußen schlafen. Für die, die Lust hatten, wurde am Mittag von den Rovern ein toller Fackelworkshop angeboten und am Abend legten noch einige Rover ihr Versprechen ab.

 

Der letzte Tag startete schon früh vor dem Frühstück mit Packen. Nach dem Frühstück konnte nun auch endlich der endgültige große Abbau beginnen, bei dem in Gruppen die Zelte abgebaut, Planen geputzt und Gepäck in das Bussle verstaut wurde. Nachdem alles fertig verpackt war, konnte nach einer kleinen Stärkung die Busfahrt auch schon beginnen. Mit guter Laune und bester Gesundheit kamen wir nun alle wieder in Neuhausen an.

 

Zum Schluss ein herzlicher Dank an alle Leiterinnen und Leiter. Ihr habt uns ein exzellentes Programm geboten. Und dem kompletten Küchenteam ein besonderer Dank für das geniale Essen während des gesamten Lagers.

Valentina Bauer

 

 

 

 

 

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