Stammeslager in der Adelmühle – Horgenzell

Am 29. Juli 2017 trafen sich 45 Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG Neuhausen um zwei gemeinsame Wochen Stammeslager auf dem Jugendzeltplatz Adelmühle in der Nähe von Ravensburg zu verbringen.

Angekommen, haben alle erst den Bus ausgeladen, gevespert und gemeinsam die Zelte aufgebaut. Am Ende standen sie, wenn auch das der Rovermädels ein wenig schief. Durch die Hitze war es ganz schön anstrengend, doch da kam der gelegene Bach gleich zum Einsatz, als kleine Abkühlung.

Die folgende Woche stand unter dem Motto „Das verrückte Jahr“. Wir haben Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Sankt Martin, Erntedank und weitere Höhepunkte des Jahres gefeiert und zu den jeweiligen Tagen viele Aktionen gemacht. Ich glaube ich kann für alle sprechen, wenn ich sage es war für jeden etwas dabei. Es wurde gebastelt, Tannenbäume geschmückt, Dosen abgeworfen, gebrannte Mandeln gemacht, Türme und Brücken und sogar ein eigener Ofen und ein Essensunterstand für alle gebaut. Die Wölflinge und Jufis haben einen Staudamm gebaut und alle waren fasziniert als die Rover und Leiter Feuer gespuckt haben. Sogar der echte Weihnachtsmann hat uns besucht und uns kleine Geschenke mitgebracht.

Jeden Abend saßen noch alle zusammen am Feuer haben gesungen, sich Geschichten erzählt und viel gelacht.

Nicht nur das Programm der Woche war verrückt, sondern auch das Wetter. Mittags war es warm und abends hat es oft gewittert und geregnet. Doch auch durch sowas macht sich der Zusammenhalt der Pfadfinder erkenntlich, die Älteren haben auf die Kleinen aufgepasst, während die Leiter und Jungs Wassergräben gezogen und die Zelte abgespannt haben.

Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen von unseren Kleinsten, welche schon nach einer Woche wieder nach Hause gefahren sind und unseren Hajk und unser Versprechen vorzubereiten.
Auf den Hajk (mehrtägige Wanderung mit Übernachtung) gingen unsere Gruppen getrennt nach Altersstufen, weshalb ich nur von den Rovern berichten kann. Doch auch für die Jufis und Pfadis, die beide auf einem Bauernhof übernachten und sogar selber melken durften, war es eine tolle Erfahrung.

Zuerst sind wir von der Adelmühle nach Ravensburg gelaufen und das um 3 Uhr morgens denn ab 10 Uhr standen Kanus für uns bereit. Wir hatten zwar einige Schwierigkeiten den Einstiegsort zu finden doch Montag um 11Uhr saßen dann alle Rover in Zweierteams in ihren Kanus. Lustigerweise war das einzige Kanu was den Einstieg nicht so gemeistert hat, unsere zwei Leiter die im Wasser gelandet sind. Dann ging es den ganzen Tag auf dem Wasser, mit einer Pause, nach Eriskirch. Dort angekommen haben wir schnell einen Schlafplatz gefunden und alle haben sich schlafen gelegt. Den nächsten Tag verbrachten wir dann in Friedrichshafen, am Bodensee, wo wir netterweise bei der DPSG Friedrichshafen übernachten durften. Mittwoch haben wir dann Zweierteams gebildet und sind zurück zum Zeltplatz getrampt. Trotz der Anstrengung und der Sehnsucht nach einer Dusche waren die drei Tage echt schön und aufregend.

Die letzten Tage gingen wir etwas ruhiger an. Wir haben verschiedene Spiele gespielt und viele Hennatattoos gemalt doch der Regen machte es uns nicht leicht, auch die Temperaturen waren gesunken Am Freitag haben wir dann begonnen einzupacken und aufzuräumen damit wir Samstag aufbrechen konnten. Bis zur Abfahrt haben alle zusammengearbeitet.

Ich möchte mich nochmal bei den Leitern bedanken, denn die ganze Organisation für ein Stammeslager ist nicht einfach, trotz verschiedenen Zwischenfällen hat alles funktioniert und alle hatten Spaß und das ist die Hauptsache.

Weiterhin wünsche ich allen Gut Pfad.

Kim von Hasseln

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